Österreichs Olympia-Team feierlich angelobt und offiziell verabschiedet

Österreichs Olympia-Team feierlich angelobt und offiziell verabschiedet

Wien – In feierlichem Rahmen ist am Mittwoch das österreichische Olympiateam für die kommenden Olympischen Winterspiele offiziell verabschiedet worden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing die Delegation in der Wiener Hofburg und wünschte den Athletinnen und Athleten viel Erfolg für die bevorstehenden Wettkämpfe in Mailand und Cortina d’Ampezzo, die in der kommenden Woche beginnen.

Mit insgesamt 115 Sportlerinnen und Sportlern stellt Österreich eines der größten Winter-Olympia-Teams seiner Geschichte. Stellvertretend für die gesamte Mannschaft legten Langläuferin Teresa Stadlober und Snowboard-Olympiasieger Alessandro Hämmerle den Olympischen Eid ab.

Van der Bellen hob in seiner Ansprache die außergewöhnliche Leistung hervor, die bereits die Qualifikation für Olympische Spiele darstelle. Hinter den Sportlerinnen und Sportlern lägen Jahre intensiver Vorbereitung, oft geprägt von Entbehrungen und harter Arbeit. Allein die Teilnahme sei daher bereits ein bedeutender Erfolg, betonte das Staatsoberhaupt.

Olympische Werte aktueller denn je

Besonderes Augenmerk legte Van der Bellen auf die Bedeutung der olympischen Grundwerte. Fairness, gegenseitiger Respekt und der friedliche Wettstreit seien zentrale Elemente des Sports, die in der heutigen Zeit mehr Relevanz hätten denn je. Der olympische Gedanke stehe für ein Miteinander über Grenzen hinweg – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Glauben.

Sport könne Menschen verbinden und als positives Vorbild für die Gesellschaft dienen. Gerade im Wettbewerb zeige sich, wie wichtig gemeinsame Regeln und respektvolles Verhalten seien. Österreichs Athletinnen und Athleten verkörperten diesen Gedanken nicht nur als Spitzensportler, sondern auch als Persönlichkeiten.

Zum Abschluss verabschiedete Van der Bellen – ebenso wie Bundeskanzler Christian Stocker – jedes Teammitglied persönlich per Handschlag. Er wünschte der Delegation eine unvergessliche Zeit bei den Spielen und ermutigte sie, den Moment bewusst zu genießen. Solche Augenblicke seien selten und von besonderem Wert.

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