Zum Auftakt des Seefeld-Triples haben Österreichs Nordische Kombinierer am Freitag ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Johannes Lamparter sicherte sich im Massenstartbewerb den Sieg nach einem spannenden Wettkampf, der aus einem Sprung und einem 10-km-Langlauf bestand. Mit nur 0,5 Punkten Vorsprung verwies Lamparter seinen Landsmann Stefan Rettenegger auf den zweiten Platz. Der Norweger Andreas Skoglund komplettierte das Podium, 4,4 Punkte hinter den Österreichern.
Der Wettkampf in Seefeld bot von Beginn an spannende Momente. Lamparter, der als eines der größten Talente im österreichischen Team gilt, zeigte erneut seine Klasse sowohl beim Sprung als auch auf der Loipe. „Es war ein hartes Rennen, aber ich bin froh, dass alles aufgegangen ist. Stefan hat mich richtig unter Druck gesetzt, das hat es noch spannender gemacht“, sagte Lamparter nach dem Rennen. Rettenegger fügte hinzu: „Es ist schön, dass wir gemeinsam vorne stehen. Das zeigt, dass Österreich stark aufgestellt ist.“
Auch bei den Frauen gab es einen bemerkenswerten Erfolg. Über 5 km und nach einem Sprung feierte eine junge Athletin ihren Premierensieg, was den österreichischen Erfolg perfekt abrundete. Der Sieg bei den Damen verdeutlicht das wachsende Potenzial im Nachwuchsbereich und verspricht spannende Wettkämpfe bei den nächsten Etappen des Seefeld-Triples.
Der Doppelsieg der Männer unterstreicht die derzeitige Dominanz Österreichs im Nordischen Kombinieren. Mit diesem Auftakt geht das Team selbstbewusst in die kommenden Rennen, während die Konkurrenz aus Norwegen, Deutschland und Japan versucht, aufzuschließen. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Turnier mit packenden Duellen und knappen Entscheidungen freuen, das bis zum Ende für Nervenkitzel sorgt.
