Mit dem ersten Wettkampftag haben am Samstag die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien offiziell begonnen. In Bormio, Cortina d’Ampezzo und Tesero fiel der Startschuss für insgesamt 16 Tage Wintersport auf höchstem Niveau. Bereits zum Auftakt stehen fünf Medaillenentscheidungen auf dem Programm – und damit erste richtungsweisende Momente für Athletinnen, Athleten und Nationen.
Im Mittelpunkt des Interesses steht gleich zu Beginn die Herren-Abfahrt der alpinen Skirennläufer. Auf der anspruchsvollen Stelvio-Piste in Bormio geht es um das erste Gold der Spiele. Die Strecke gilt als eine der schwierigsten im Weltcup und verspricht hohe Geschwindigkeiten, knappe Abstände und wenig Spielraum für Fehler.
Auch im Langlauf beginnt der Medaillenkampf früh. In Tesero fällt mit dem Skiathlon der Damen die erste Entscheidung der nordischen Bewerbe. Aus österreichischer Sicht richtet sich der Fokus auf Teresa Stadlober, die bereits bei früheren Großereignissen ihre Klasse unter Beweis gestellt hat. Die Kombination aus klassischem Stil und Skating über 20 Kilometer stellt hohe Anforderungen an Ausdauer, Technik und Renneinteilung.
Der Auftakt in Norditalien markiert den Beginn eines dichten olympischen Programms, das bis in die zweite Februarhälfte reicht. In den kommenden Tagen folgen weitere Entscheidungen in den alpinen Disziplinen, im Langlauf, Freestyle, Skispringen und Eisschnelllauf. Die ersten Bewerbe liefern bereits einen Vorgeschmack auf die Intensität und Bedeutung dieser Spiele.
