Perchtoldsdorfs Kaplan führt Kicker zur Priester-EM

Perchtoldsdorfs Kaplan führt Kicker zur Priester-EM

The Austrian national priests‘ team has completed its preparations for the upcoming European Championship. At their final training session in Ybbs, the team, led by captain Michael Semmelmeyer, worked on coordination and game rhythm before traveling to Poland next week. The European Priests‘ Championship will be held in Lublin, Poland, from February 9th to 13th – with 18 participating nations, it is one of the largest tournaments of its kind in Europe

Angeführt wird das rot-weiß-rote Team von Michael Semmelmeyer, Kaplan in Perchtoldsdorf und Präsident der österreichischen Mannschaft. Der Kapitän blickt trotz eines achten Platzes im Vorjahr positiv zurück. „Die Ergebnisse spiegelten nicht immer unsere Leistung wider. Spielerisch waren wir auf einem sehr guten Niveau“, sagt Semmelmeyer mit Blick auf das Turnier in Ungarn.

Starke Konkurrenz, neue Gesichter im Kader

Der Blick auf die Konkurrenz zeigt: Auch heuer wird der Titel hart umkämpft sein. Im vergangenen Jahr setzte sich Polen im Finale gegen die Slowakei durch, Kroatien sicherte sich Rang drei. Länder mit vielen jungen Priestern gelten erneut als Favoriten. Neben etablierten Teams ist auch Kasachstan wieder vertreten, während Malta erstmals an der Europameisterschaft teilnimmt.

Österreich reist mit einem teils neu formierten Kader nach Lublin. „Wir haben einige junge Priester neu dabei – sportlich, ehrgeizig und sehr motiviert“, erklärt Semmelmeyer. In den Trainingseinheiten habe sich gezeigt, dass die Mannschaft schnell zusammengefunden habe und als Einheit auftrete. Genau darauf komme es bei einem kurzen Turnier besonders an.

Neues Logo, klares Zeichen der Solidarität

Neben sportlichen Zielen setzt das Team auch abseits des Platzes ein sichtbares Zeichen. Erstmals läuft die Priester-Nationalmannschaft mit einem neuen Logo auf den Trikots auf. Die Hilfsorganisation „Kirche in Not“ unterstützt das Team künftig offiziell. Die Partnerschaft soll Solidarität mit verfolgten Christen weltweit ausdrücken. „Wenn wir Fußball spielen, denken wir auch an jene Menschen, die ihren Glauben unter schwierigen Bedingungen leben“, betont Semmelmeyer.

Der langjährige Sponsor EVN begrüßt diese Entwicklung. Unternehmenssprecher Stefan Zach erklärt, dass die Kombination aus sportlichem Engagement und gesellschaftlicher Verantwortung gut zusammenpasse.

Fans fiebern mit – auch ohne TV-Übertragung

Beim Abschlusstraining in Ybbs machte sich auch Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft Österreich, selbst ein Bild vom Team. Er hebt die besondere Ausstrahlung der Mannschaft hervor: „Das sind sehr sympathische Priester, die mit ihrem Spiel echte Lebensfreude vermitteln.“ Zudem erinnert er daran, dass die Nationalmannschaft das ganze Jahr über bei Benefizspielen für soziale Zwecke im Einsatz ist.

Eine klassische TV-Übertragung der Spiele ist nicht geplant. Fans müssen dennoch nicht verzichten: Die Begegnungen werden erneut per Livestream übertragen. So können Unterstützer die österreichischen Priester nicht nur anfeuern, sondern sie auch gedanklich begleiten – sportlich wie spirituell.

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